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Abstimmung der Ausführung der Brandschottungen

Abstimmung der am Bauvorhaben beteiligten Instanzen, Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei

Anfang Februar kamen Vertreter des Landesamts für Denkmalpflege Hessen, des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), der Fachbauleitung TGA-Ingenieur (IB PTPS), der ausführenden Fa. Roth und der Beauftragte des Hessischen Landtags zu einem Ortstermin im Keller des zu sanierenden Stadtschlosses zusammen. Die Arbeiten an den Brandschottungen, insbesondere an den Wanddurchbrüchen für die technischen Installationen, hatten Fragen zur weiteren Vorgehensweise aufgeworfen, die sich bis dahin nicht gestellt hatten. Alte Bogenkonstruktionen, die in früherer Zeit zugemauert worden waren, tauchten bei den Vorbereitungsarbeiten für die Schottungsmaßnahmen auf.

Mitarbeiter des Landesdenkmalpflegeamtes nahmen die bisher erfolgten Arbeiten genau in Augenschein und machten Vorschläge für das weitere Vorgehen. Die historische Substanz des früheren nassauischen Herzogsschlosses soll so weit wie möglich geschont werden. Die notwendigen Durchdringungen für die Installationen nach heutigem Standard müssen deshalb auf ein Mindestmaß begrenzt werden und in Wandbereichen erfolgen, die statisch nicht relevant sind. Die eingesetzte Bauleitung muss diese Maßgaben bei der Bauüberwachung berücksichtigen und in ihre Ausführungsplanungen entsprechend nachführen.

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen ist als Fachbehörde zuständig für alle Belange, die Kulturdenkmäler in Hessen betreffen. Auch im Falle der Sanierung des Wiesbadener Stadtschlosses steht es dem Bauherren beratend und unterstützend zur Seite.

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