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Gute Baufortschritte kollidieren mit weiteren Funden befallener Stellen

Die geplanten Baufortschritte gehen zügig voran. Der alte Aufzugsschacht konnte mittlerweile fast vollständig abgetragen werden. Die dadurch entstandenen Deckenaussparungen wurden mit Stahlträgern und Beton verschlossen. Der neuen Aufzugsschacht wird nun Zug um Zug aufgemauert. Mehrere Stahlbeton-Ringanker stabilisieren die Konstruktion.

Nach Verfüllung der Balkenzwischenräume mit Lehm-Pellets (Schalldämmung) wird der Rohfußboden mit einer Holzwerkstoffplatte hergestellt. In Kunststofftrichtern wird das Injektage-Mittel zur Schwammbekämpfung in Bohrlöcher eingebracht, die später wieder mit Mörtel verpresst werden. Die Aufmauerung von Fehlstellen im Mauerwerk erfolgt mit Klinkersteinen.

So weit, so gut, könnte man sagen. Aber ausgehend von Untersuchungen an auffälligen Verdachtsstellen für Hausschwamm im Keller wurden nun auch Schadensbefunde des echten Hausschwammes und des Eichenporlings in darüber liegenden Räumen festgestellt. Durch den erhöhten Umfang der Schwammbefunde mußten erneut größere Mauerwerksbereiche zurückgebaut und angrenzende Decken- und Dachbereiche abgestützt werden. Der Umfang der Deckensanierung hat sich dadurch deutlich erhöht. Nach Austausch und Verstärkung der Holzbalken muss die Deckenkonstruktion wieder vollständig neu aufgebaut werden.

Weitere Bauteilöffnungen und Untersuchungen werden jetzt folgen.