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Landtagspräsident Boris Rhein zum Volkstrauertag

Landtagspräsident Boris Rhein Pressefoto 1 - Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei, Fotograf: Volker Watschounek 2019

Der Präsident des Hessischen Landtages Boris Rhein hat anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, dem 15. November, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

„Am Volkstrauertag im November gedenken wir der Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft aller Nationen. Als stiller Feiertag genießt der Tag besonderen gesetzlichen Schutz und bietet uns Gelegenheit zu Einkehr und Besinnung. Er ist gleichzeitig ein Tag der Erinnerung an den Preis des Krieges. Denn jeder Krieg zerstört nicht nur Häuser, Wege und Brücken, er zerstört den Menschen“, betonte Landtagpräsident Rhein. „Die Opfer beider Weltkriege bedeuten für uns eine große Verpflichtung. Eine Verpflichtung des Nicht-Vergessens! Denn Vergessen wäre Verleugnung unserer Geschichte und unserer Wurzeln. Das Erinnern und das Wissen um die Vergangenheit prägen unsere eigene Sicht auf die Dinge und bestimmen dadurch unser gegenwärtiges und zukünftiges Handeln. Wir müssen uns immer wieder aufs Neue bewusstmachen, welch hohes Gut die Zeit des Friedens ist. Wir alle gemeinsam tragen die Verantwortung für den Erhalt des Friedens“, so Rhein weiter.

Anlässlich des heutigen Volkstrauertages lobte der Landtagspräsident die wichtige Arbeit des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge und hob deren Bedeutung hervor:

„Viele Menschen sind sich der Arbeit und der Bedeutung des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge nicht bewusst. In Verbindung mit dem wachsenden zeitlichen Abstand zum ersten und zweiten Weltkrieg schwinden die Erinnerungen und der Bezug zum Krieg. Gerade deshalb ist die Arbeit des Volksbundes von so hoher Bedeutung und Wichtigkeit. Er bringt Erinnerung und Gegenwart zusammen“ so der Landtagspräsident abschließend.