Direkt zum Inhalt

Landtagspräsident Rhein erinnert an die Terroranschläge vom 11. September 2001

Landtagspräsident Boris Rhein - sw. Fotograf: Volker Watschounek

„Gezielter Angriff auf unsere westlichen Werte“

Boris Rhein (CDU), der Präsident des Hessischen Landtages, hat zum 20. Jahrestag an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten von Amerika erinnert. „Die Angriffe auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington waren ein Anschlag auf unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft“, sagte Rhein. „Es waren gezielte Taten des islamistischen Terrornetzwerks Al-Qaida, die sich gegen unsere westlichen Werte gerichtet haben – und damit gegen die Art, wie wir leben wollen.“

Am 11. September vor 20 Jahren hatten Selbstmordattentäter vier Flugzeuge in den Vereinigten Staaten entführt. Zwei der Maschinen lenkten sie in die beiden Türme des World Trade Centers, die wenig später einstürzten. Ein weiteres Flugzeug steuerten sie in das Pentagon, den Hauptsitz des Verteidigungsministeriums, das schwer getroffen wurde. In dem vierten Flugzeug gelang es Passagieren, die Attentäter an Bord in Kämpfe zu verwickeln, woraufhin die Maschine auf einen Acker stürzte. Durch die vier Terrortaten starben annähernd 3000 Menschen, gut 6000 Menschen wurden verletzt.

Der Hessische Landtag hatte sich damals kurz nach den Anschlägen mit Amerika solidarisch erklärt. In einem Entschließungsantrag (Drucksache 15/2935, siehe Mail-Anhang), den alle vier damals vertretenen Fraktionen unterzeichneten, drückte das Parlament seine Anteilnahme aus: „Der Hessische Landtag bekundet seine Solidarität mit dem amerikanischen Volk und verurteilt die Anschläge aufs Schärfste. Die Brutalität und Heimtücke, mit der diese durchgeführt wurden, machen uns fassungslos. […] Wir bekräftigen unsere Entschlossenheit, den Frieden, die Freiheit und die Werte unserer Demokratie zu verteidigen und zu schützen. Der Hessische Landtag unterstützt die Bekämpfung des weltweit operierenden Terrorismus in jeder seiner Erscheinungsformen. Dazu gehören auch Besonnenheit und die richtige Wahl der dafür geeigneten Mittel.“

Landtagspräsident Rhein knüpft aus Anlass des 20. Jahrestags daran an, indem er sagt: „Gegenseitige Toleranz ist unabdingbare Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Der 11. September ist und bleibt deshalb auch ein Aufruf zur Versöhnung.“