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Schlosssanierung geht auch im Februar 2020 gut voran

Im Dachgeschoss wurde zwischenzeitlich ein Grundputz auf Kalkbasis an den teilweise stark zerklüfteten Außenwänden aus Ziegelmauerwerk aufgetragen, um später eine denkmalgerechte Innendämmung aus Kalziumsilikatplatten anbringen zu können. Außerdem wurden erste Bereiche der neuen Dachkonstruktion mit Mineralwolle gedämmt, nachdem zuvor eine Dampfbremsfolie an die Außenwände angebracht wurde. Die morschen Deckenbalken im ehemaligen Bügelzimmer mussten vollständig entfernt werden und wurden zum Schutz des darunterliegenden Tonnengewölbes über dem Haupttreppenhaus mit einer freitragenden Stahlträgerdecke überspannt. Der historische Dachstuhl darüber konnte in großen Teilen erhalten und saniert werden.

Parallel zu den Arbeiten im Dachgeschoss werden die Decken- und Wandflächen im zweiten Obergeschoss von neuzeitlichen Rauhfasertapeten befreit und die originalen Putzflächen wieder freigelegt.

Auch im Kellergeschoss geht es gut voran: Damit die massiven Hauptleitungen der Heizung und Wasserversorgung zukünftig aus dem Blickfeld verschwinden können, wird im zentralen Flur ein Bodenkanal ausgehoben. Nach Fertigstellung des Kanals werden darüber wieder die kartierten und derzeit eingelagerten historischen Sandsteinbodenplatten verlegt.       

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