"Demokratie braucht Transparenz" - Kunst-Kurse des Gymnasiums Eltville zu Besuch im Landtag

Demokratie braucht Transparenz © Hessischer Landtag 2022

Nicht alltäglicher Kunst-Unterricht im Hessischen Landtag

Unter dem Motto „Demokratie braucht Transparenz“ besuchten zwei Kunst-Kurse des Gymnasiums Eltville den Landtag. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten im Inneren des Plenargebäudes Bilder von ihrer Umgebung und setzten diese in den Kontext der Themen „Politik und Demokratie“. Der Workshop wurde betreut von der Frankfurter Künstlerin Susanne Köhler.

Stadt Frankfurt und Region Rhein-Main bewerben sich als "World Design Capital"

Den Rahmen für diesen nicht alltäglichen Kunstunterricht bildet die aktuelle Bewerbung der Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main um den internationalen Titel „World Design Capital 2026“. Ein Truck mit einer interaktiven Ausstellung zum Thema „Demokratie und Gestaltung“ ist gegenwärtig im Rhein-Main-Gebiet unterwegs. Ziel der Tour ist es, Demokratie erlebbar zu machen und zu zeigen, wie sie gestaltet werden kann. In diesen Tagen, noch bis zum 29. September, gastiert die Roadshow auf dem Wiesbadener Schlossplatz – direkt vor dem Hessischen Landtag. Wie viele andere Akteure und Initiativen zuvor, beteiligte sich auch der Hessische Landtag mit einer eigenen Veranstaltung an der Aktion.

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann: "Demokratie braucht Orte des Lernens und der Reflektion"

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) tauschte sich mit den Schülerinnen und Schülern aus und ließ sich die Zeichnungen präsentieren: „Wo könnte man sich besser über Design und Demokratie austauschen, als in der Herzkammer der Demokratie – in unserem Parlament? Für die Schülerinnen und Schüler aus Eltville war der Landtag sicherlich ein besonderer Ort für einen Kunst-Workshop. Und die wunderbaren Skizzen der jungen Menschen belegen, dass unser Haus das passende kreative Umfeld bietet, um Demokratie zu erleben. Und genau das ist auch der Sinn und Zweck dieser Veranstaltung: Demokratie braucht Orte des Lernens und der Reflektion. Wir müssen sie verstehen und begreifen, damit wir sie bewahren können.“