Wiesbadener Stadtschloss

Das Wiesbadener Stadtschloss - Foto: H. Heibel

Herzog Wilhelm von Nassau betraute im Jahre 1835 den Architekten Georg Moller mit der Planung des Stadtschlosses. Der Bau begann 1837 unter der Aufsicht des Hofbaumeisters Richard Görz und wurde vier Jahre später 1841 fertig gestellt. Doch Herzog Wilhelm konnte nie in das Stadtschloss einziehen, denn er verstarb bereits 1839. Stattdessen zog sein Sohn 1841 in das Schloss ein. 1866 verließ er aber Wiesbaden und somit auch das Schloss, da er ins Exil musste. Danach diente das Stadtschloss als Aufenthaltsort für den preußischen Kaiser Wilhelm der Erste und auch für Wilhelm den Zweiten.

Nach der Zerstörung des Stadtschlosses im zweiten Weltkrieges wurde das Schloss wiederaufgebaut und ist nun seit 1946 Sitz des Hessischen Landtages. Zurzeit wird das Schloss saniert, deswegen sind nur 3 Räume für Besichtigungen freigegeben (Musiksaal, Präsidentensalon und Kabinettszimmer).

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