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Preisverleihung im Landtag: PresseFoto Hessen-Thüringen 2022

Mittwoch, 30.11.2022, 17:00 Uhr
Preisverleihung PresseFoto Hessen Thüringen 2022 © Hessischer Landtag

Bereits zum 16. Mal richteten die beiden Landesverbände Hessen und Thüringen des Verbandes Deutscher Journalisten gemeinsam den PresseFoto Wettbewerb aus. Im Hessischen Landtag wurden in der Kategorie „Foto des Jahres“ und in sechs weiteren Kategorien Preise und Anerkennungen verliehen. Der Wettbewerb stand unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Astrid Wallmann und der Präsidentin des Thüringer Landtages Birgit Pommer.

Zum „Foto des Jahres 2022“ wurde die Aufnahme des dpa-Redakteurs aus Frankfurt am Main, Boris Roessler, gekürt (das Foto ist Teil unserer Bildergalerie). Es zeigt schwarze Flächen, in der Mitte von schmalen hellen Geraden unterbrochen. Sie erinnern auf den ersten Blick an ein Kreuz. Bei näherer Betrachtung sind Feuerwehrautos und umgestürzte Bäume zu erkennen. Der Fotograf hat eine abgebrannte Waldfläche in Münster (Hessen), auf der Feuerwehrleute nach tagelangen Arbeiten noch die letzten Glutnester löschen, mit einer Drohne aus der Luft fotografiert.

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann sagte: „Gute Fotografien zeigen nicht nur einen Ausschnitt des Sichtbaren, sondern durch sie werden Dinge häufig erst sichtbar gemacht. Viele Pressefotografien werden zu wichtigen Zeugnissen ihrer Zeit, mitunter erreichen sie sogar einen ikonischen Charakter und stehen dann symbolisch für ein Ereignis oder einen historischen Moment. Ich freue mich sehr, dass mit dem Wettbewerb zum PresseFoto Hessen-Thüringen auch in diesem Jahr wieder die überzeugendsten Pressefotografien in sechs Kategorien aus den beiden Nachbar-Bundesländern ausgewählt und prämiert wurden. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Pressefotografinnen und Pressefotografen sind stilistisch und thematisch mitunter sehr verschieden, aber es eint sie alle: die überzeugende Qualität, durch Motiv, Komposition und Ausschnitt ein Thema oder ein Ereignis besonders prägnant eingefangen zu haben. Den Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliere daher sehr herzlich, zu ihrer im wahrsten Sinne des Wortes ‚ausgezeichneten‘ Arbeit.“