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Eine Finalistin und ein Finalist des Wettbewerbs "Jugend debattiert" im Plenarsaal des Hessischen Landtages.

Do, 26.03.26


Landesfinale „Jugend debattiert“ 2026

Am 26. März 2026 fand das Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ im Hessischen Landtag statt. 


Starke Debatten – ein Gewinn für die Demokratie!

Vier Schülerinnen und Schüler aus Hessen haben es geschafft: Beim Landesfinale von „Jugend debattiert“ haben sie sich ihr Ticket für das Bundesfinale in Berlin gesichert.

Eine Demokratie braucht junge Leute, die genauso gut zuhören wie kritische Fragen stellen können. Wer die eigene Position gut begründet und Argumente abwägt, tut schon eine Menge für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Mit genau diesen Fähigkeiten haben die Debattantinnen und Debattanten im Hessischen Landtag die Jury überzeugt. Die Erst- und Zweitplatzierten ihrer Altersgruppen qualifizierten sich damit für die Bundesfinaltage im Juni in Berlin.

Die Fähigkeit, gut zu argumentieren und sich mit anderen auf faire und respektvolle Weise auszutauschen, ist eine Kernkompetenz in unserer Demokratie.
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann

Landtagspräsidentin Wallmann: „Kernkompetenz in unserer Demokratie“

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann begleitete das Finale persönlich. Sie betonte: „Die Fähigkeit, gut zu argumentieren und sich mit anderen auf faire und respektvolle Weise auszutauschen, ist eine Kernkompetenz in unserer Demokratie.“ Weiter sagte sie: „Dabei gehören die Vielfalt und der Austausch der Meinungen ganz grundlegend zum Wesen unserer freiheitlichen demokratischen Ordnung.“ Der Wettbewerb leiste durch die Förderung einer positiven Debattenkultur einen wertvollen Beitrag. „Für das Landesfinale könnte ich mir kaum einen passenderen Ort als den Plenarsaal im Hessischen Landtag vorstellen“, so Wallmann.

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Jugend debattiert Landesfinale 2026

Die Finalisten und Finalistinnen 2026:

Debatte Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):

1. Platz: Valerie Neddermeyer, 15, Edith-Stein-Schule, Darmstadt 
2. Platz: Linus Schulze, 15, Engelsburg-Gymnasium, Kassel 
3. Platz: Jona Götte, 16, Alte Landesschule, Korbach
4. Platz: Lana Maria Mučić, 16, Albert-Einstein-Schule, Schwalbach am Taunus 

Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

1. Platz: Hagen Korte, 17, Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
2. Platz: Paul Kiesow, 18, Augustinerschule, Friedberg
3. Platz: Helena Fey, 17, Goetheschule, Wetzlar
4. Platz: Kilian Keller, 17, Marianum, Fulda

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Jugend debattiert Landesfinale 2026

Die Gewinnerin in Altersgruppe I:

Die 15-jährige Valerie Neddermeyer von der Edith-Stein-Schule in Darmstadt überzeugte die Jury, weil sie besonders gut auf ihre Vorredner einging. In der Altersgruppe I (Jahrgangsstufen 8 bis 10) argumentierte sie wirkungsvoll für ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler.

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Jugend debattiert Landesfinale 2026

Der Gewinner in Altersgruppe II:

Der 17-jährige Hagen Korte von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim konnte den Wettbewerb der Altersgruppe II (Jahrgangsstufen 11 bis 13) für sich entscheiden. Er debattierte die Frage, ob für Mandatszeiten der Abgeordneten des Hessischen Landtages eine Höchstgrenze gelten soll, und trat dabei überzeugend gegen eine solche Grenze ein.

Als Auszeichnung für diesen Erfolg erhalten sie, gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern der anderen Bundesländer, ein professionelles fünftägiges Intensiv-Rhetorik-Training, das sie auf das Bundesfinale vorbereitet. 

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Jugend debattiert Landesfinale 2026
Die Erst- und Zweitplatzierten von 'Jugend debattiert' 2026
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Jugend debattiert Landesfinale 2026

So lief der Wettbewerb ab

Hinter dem Finale stecken monatelange Vorbereitungen: 134 hessische Schulen haben sich an den Schul- und Regionalwettbewerben beteiligt. Pro Debatte diskutierten vier Schülerinnen und Schüler insgesamt 24 Minuten lang über eine Streitfrage. Dabei mussten die Argumente fundiert und überzeugend sein. Wer die Pro- oder Contra-Position vertritt, wird erst kurz vor dem Start ausgelost.

Wer steckt dahinter?

Mit „Jugend debattiert“ wollen verschiedene Stiftungen die sprachliche, politische und persönliche Bildung an Schulen fördern. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz und die Parlamente der Länder. Gefördert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.