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Eine der ehemaligen FSJ-Pler des Landtages vor dem Rednerpult im Plenarsaal.
Ehemaligentreffen der FSJ-P'ler

Wiedersehen und Abschied im Landtag

Ehemalige FSJ-P'ler trafen sich in ihrer alten Einsatzstelle. Dabei hatten sie nicht nur Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch ein neues Besuchsprogramm zu testen.

Ein Bericht von Johannes Marius Becker, FSJ-P'ler 2025/26

15 Jahre FSJ im Landtag

Ganze 15 Generationen von FSJlern haben seit der Einführung des freiwilligen Jahres im Hessischen Landtag 2011 ihren Dienst in der „Herzkammer der Demokratie“ getan. Angestoßen hatte das Freiwillige Soziale Jahr im Landesparlament Peter von Unruh, Direktor beim Landtag. Dieser hat seitdem alle Generationen fördernd begleitet.

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Postkarten des Hessischen Landtages an einer Wand

Abschied in den Ruhestand

Bevor von Unruh in den Ruhestand eintreten sollte, hatten die Ehemaligen noch einmal die Möglichkeit zu einem freundlichen Austausch mit dem langjährigen Verwaltungschef und untereinander: Auch wenn die bisher 27 Freiwilligen inzwischen völlig unterschiedliche Wege eingeschlagen haben, sind viele von ihnen dem Landtag verbunden geblieben. Das zeigte sich beim inzwischen zweiten Ehemaligentreffen am 14. November 2025.

Wiedersehen im Landtag

Während eines kleinen Imbisses zu Beginn des Wiedersehens nutzten die Ehemaligen zunächst die Gelegenheit, sich darüber auszutauschen, was sich sowohl persönlich als auch in ihrer Einsatzstelle, dem Landtag, in den letzten Jahren alles verändert hat. 

Neben dem Landtagsdirektor freute sich auch die kommissarische Leiterin des Bereichs Politische Bildung, Besucherprogramme, Susanne Baier, über die Zusammenkunft der ehemaligen FSJler. Auch Baier hat schon viele von ihnen kommen und gehen sehen und begleitet das FSJ besonders intensiv seit es vor einigen Jahren seinen Platz fest in ihrem Bereich gefunden hat.

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Einige ehemaligen Landtags-FSJler beim Rätselspiel "Lost in Time".
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Ex-Landtags-FSJ'ler rätseln auf der Besuchergalerie im Rahmen des Formats "Lost in Time"

Interaktives Rätselspiel

Anschließend konnten die Ehemaligen die altbekannten Räumlichkeiten in Plenargebäude und Stadtschloss auf neue Weise und aus einer anderen Perspektive erkunden. Gefangen in der Vergangenheit war es die Aufgabe der gut informierten Ex-FSJler bei interaktiven Rätseln die defekte Zeitmaschine „Politika“ zu reparieren, um zurück in die Gegenwart zu kommen.

Unter Anleitung der aktuellen FSJ'ler entwickelte sich ein spannendes Knobelspiel an mehreren Stationen, das mit mehreren Schwenks in die parlamentarische Geschichte des Landes begeistern konnte. Das ist fortan auch für reguläre Besucher des Landtages über das Format „Lost in Time“ möglich.

Geselliger Abschluss

Abgerundet wurde der spannende Nachmittag bei einem geselligen Abendessen mit Herrn Direktor von Unruh. In einer angenehmen Atmosphäre konnte die ein oder andere lustige Geschichte ausgetauscht werden und bei netten Gesprächen Kontakte mit den Vorgängern geknüpft werden. 

Die ehemaligen wie auch die aktuellen FSJ-Pler waren sich einig: Das kann gerne wiederholt werden, haben sie mit dem FSJ doch eine Gemeinsamkeit, die noch lange über das eigentliche Jahr hinaus verbindet.

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