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Landtagspräsidentin am Rednerpult vor Publikum

200 Jahre Museum Wiesbaden

Landtagspräsidentin Wallmann lobt bürgerschaftliches Engagement

Zum 200. Jubiläum des Museums Wiesbaden hat Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement hervorgehoben. Beim Festakt zum 200. Jahrestag der Eröffnung des Museums, das sich seit 1973 in Trägerschaft des Landes Hessen befindet, erinnerte Wallmann an die Ursprünge des Hauses. „Das Wiesbadener Museum verdankt seine Gründung – ähnlich dem Frankfurter Städel – dem Einsatz der Bürger dieser Stadt“, sagte sie. 

Die Eröffnung des Hessischen Landesmuseums für Kunst und Kultur – so der offizielle Name – geht zurück auf drei bürgerschaftliche Vereine, die eine Anregung Goethes umsetzten. Das zeitliche Zusammenfallen der Museumsgründung durch die Bürger und des Kampfes des Bürgertums um demokratische Mitbestimmung sei „kein Zufall, sondern Ausdruck einer demokratischen Emanzipation“, so Wallmann. 

Diese Unterstützung aus der Wiesbadener Bürgerschaft sei ungebrochen, sagte Wallmann weiter. Die mittlerweile mehr als 2000 Mitglieder der stetig wachsenden „Freunde des Museums“ bildeten einen der größten Kulturvereine in Hessen. Das Museum, das mit seinen 200 Jahren zu den ältesten seiner Art in Deutschland zähle, befinde sich derzeit im Aufbruch. „Noch nie in den 200 Jahren seiner Geschichte war das Museum so lebendig, sind seine Sammlungen so schnell und umfangreich gewachsen“, sagte die Parlamentspräsidentin. 

Hinweis

In einer erstmaligen Kooperation zwischen dem Museum Wiesbaden und dem Hessischen Landtag sind an beiden Orten Bilder der Fotografin Barbara Klemm zu sehen. Die Ausstellung der langjährigen Redaktionsfotografin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Foyer des Hessischen Landtages, „Entscheidende Momente“, ist während der Kurzen Nacht der Galerien und Museen am 5. April für die Öffentlichkeit zugänglich. 

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