14. Abend des Sports im Hessischen Landtag
„Sport ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unser demokratisches Miteinander“
Schnelle Pfeile mit dem Dartspieler Max Hopp, ein Gespräch der Sportreporterlegenden Rolf Töpperwien und Bela Rethy zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft und ein Rückblick auf den Erfolg in der Handball-Europa-League der MT Melsungen – dies alles war Teil des Programms am Abend des Sports im Hessischen Landtag. Sportlerinnen und Sportler konnten ihre Leistungen mit den Abgeordneten feiern und sich austauschen. An der Veranstaltung, die Landtagspräsidentin Astrid Wallmann und Ministerpräsident Boris Rhein gemeinsam ausrichteten, nahmen etwa 700 Gäste teil.
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann würdigte den Einsatz von Ehrenamtlichen sowie der Vertreterinnen und Vertreter von Sportverbänden und der Sportförderung: „Die beeindruckende Mitgliederzahl der hessischen Sportvereine verdeutlicht die besondere Kraft des Sportes. Sport ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unser demokratisches Miteinander. Er stiftet wie kaum etwas anderes Identität und ein Zugehörigkeitsgefühl. So ist Heimat für viele Menschen eben auch das Stadion ihres Lieblingsclubs, und die Sportgrößen sind prägende Vorbilder, insbesondere für junge Hessinnen und Hessen.“
Ministerpräsident Boris Rhein sagte: „Hessen ist Sportland: Etwa 2,3 Millionen Menschen engagieren sich in mehr als 7.300 Vereinen – so viele wie nie. Um das noch weiter zu unterstützen, setzen wir als Land ein klares Signal: Mit unserem Sporthaushalt und den zusätzlichen Mitteln aus dem Sondervermögen steht so viel Geld wie nie für das Sportland Hessen zur Verfügung. Denn Sport ist mehr als Wettkampf. Sport ist der beste Trainer für unsere Gesellschaft. Er lehrt Fairness und Respekt. Sportvereine sind Orte, an denen Gemeinschaft und Zusammenhalt entstehen.“
Und weiter äußerte der Regierungschef: „Mein Dank geht an alle ehrenamtlich und auch hauptamtlich Engagierten im Sport, besonders an den Landessportbund Hessen. Der Landessportbund ist eine starke Kraft, die Hessen seit 80 Jahren bewegt: mit Leistung, mit Gemeinschaft, mit Teamgeist. Ein solches Engagement und eine derart wertvolle Arbeit verdienen Anerkennung – und werden deshalb mit der Verleihung der Georg-August-Zinn-Medaille gewürdigt.“
Die Medaille, die Ministerpräsident Rhein an die Präsidentin des Landessportbunds Juliane Kuhlmann übergab, wird seit 1977 in unregelmäßigen Abständen für herausragende Verdienste zur Förderung des Gemeinwohls an Personen oder Institutionen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Umwelt, Soziales oder Sport verliehen.
Sportprogramm zum Zuschauen und Mitmachen
Zum Programm im Landtag gehörte ein Blick auf die Fußball-WM in Amerika durch die ehemaligen Sportreporter Töpperwien und Rethy. Um das Ehrenamt und die Sportförderung ging es in einem Gespräch von Sportministerin Diana Stolz mit Dartprofi Max Hopp aus Idstein, Volleyballtrainer Benedikt Frank vom VC Wiesbaden sowie dem ehemaligen Handballprofi und jetzigem Co-Trainer der MT Melsungen Finn Lemke. Zum Auftakt des Abends traten die Breakdancer der DDC (Dancefloor Destruction Crew) auf, die bereits eine Breakdance-WM gewonnen haben.
Nach dem Bühnenprogramm luden die Nachwuchsvolleyballerinnen des VC Wiesbaden im Innenhof zum Match ein, und der Hessische Darts-Verband bot den Gästen die Gelegenheit, selbst einmal auf das Bull’s Eye zu zielen. Durch den Abend des Sports führte FFH-Moderatorin Julia Nestle.