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MINT-Messe 2026

„Die Zukunft ist MINT“

Auf der MINT-Messe im Hessischen Landtag präsentieren Schulen innovative Projekte.

Schleimpilze, die Rückschlüsse auf die Effizienz der Schienennetzstruktur im Rhein-Main-Gebiet geben, ein intelligent gesteuertes Gewächshaus, ein selbst kreiertes Outdoor-Escape-Game, das regionale Geschichte mit Naturwissenschaften verknüpft, und eine Show, die die Aula zum Flugzeug werden lässt – die MINT-Messe im Hessischen Landtag hat auch in diesem Jahr wieder eine kunterbunte Palette von Forschungsideen an hessischen Schulen widergespiegelt.

Mehr als 200 Jugendliche aus 20 Schulen haben ihre Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – vorgestellt. Schirmherrin des 22. Wettbewerbs hessischer Schulen ist Landtagspräsidentin Astrid Wallmann. Veranstaltet wird die MINT-Messe von der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) und der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft-Hessen in Kooperation mit Procter & Gamble. Dabei zeichnet der Konsumgüterhersteller, dessen Deutschland-Zentrale in Schwalbach am Taunus sitzt, drei Projekte aus.

MINT-Talente hessischer Schulen sichern die Standortzukunft

Parlamentspräsidentin Astrid Wallmann lobte beim Rundgang über die Messe nicht nur die Vielfalt der Projekte, sondern auch das große Potenzial der Schülerinnen und Schüler in Hessen: „Die Zukunft ist MINT. Deshalb ist es begeisternd zu sehen, wie kreativ Kinder und Jugendliche in Hessen gemeinsam mit engagierten Lehrkräften dieses Themenfeld bespielen und auf einzigartige Weise Fachwissen, Neugier und Freude an Forschung vermitteln. Gerade in den Schlüsseltechnologien wie etwa der Künstlichen Intelligenz, der Robotik oder der Biotechnologie ist der Bedarf an Nachwuchskräften groß. Die Förderung junger MINT-Talente ist für Hessen von großer Bedeutung, um auch in Zukunft als innovativer und leistungsfähiger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort einen Namen zu haben.“

Die Parlamentspräsidentin dankte den Veranstaltern sowie den Lehrkräften. Angesichts der vielfältigen Verpflichtungen im Schulalltag sei dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit, sagte Wallmann.

Die teilnehmenden Gruppen haben ihre Schulprojekte einer Jury vorgestellt. Der Procter & Gamble-MINT-Award ist für den 1. Platz mit 3.000 Euro, den 2. Platz mit 2.000 Euro und den 3. Platz mit 1.000 Euro dotiert. Sonderpreise wurden von den beteiligten Förderern Provadis und dem VCI Hessen vergeben.

  • 1. Platz: Weibelfeldschule, Dreieich
  • 2. Platz: Grimmelshausen Gymnasium, Gelnhausen
  • 3. Platz: Gewerbliche Schulen, Dillenburg
  • Sonderpreis Procter & Gamble: Carl-Strehl-Schule, Marburg
  • Sonderpreis VCI Hessen: Goetheschule, Wetzlar
  • Sonderpreis Provadis: Erich-Kästner-Schule, Bürstadt

Hintergrund

Seit dem Jahr 2004 will die MINT-Messe Schülerinnen und Schüler dazu animieren, sich mit konkreten Fragestellungen aus Naturwissenschaften und der Informationstechnologie auseinanderzusetzen. Jede Schule erhält auf der MINT-Messe im Landtag ihren eigenen Stand, um die eigenen Projekte vorzustellen. Dabei reicht das Spektrum über verschiedene Altersgruppen von Grundschulen über Gymnasien bis zu Berufsschulen.

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