„Festes Fundament gemeinsamer europäischer Werte“

Landtagspräsidium auf Informationsreise in französischer Partnerregion Nouvelle-Aquitaine

Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) und die Vizepräsidentinnen Dr. Daniela Sommer (SPD) und Martina Feldmayer (Bündnis 90/Die Grünen) haben sich auf einer Informationsreise in der französischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine mit Mitgliedern des Regionalrats in Bordeaux ausgetauscht. „Der Blick auf demokratische Prozesse und Strukturen in unseren europäischen Partnerregionen trägt dazu bei, unser Verständnis für die Herausforderungen zu schärfen, mit denen wir als demokratische Gesellschaften konfrontiert werden. Zugleich belegt die vergleichende Perspektive auch das feste Fundament gemeinsamer europäischer Werte, und der Erfahrungsaustausch gibt uns wertvolle Impulse“, sagte die Landtagspräsidentin.

Zuvor hatten die Präsidiumsmitglieder auf ihrer zweieinhalbtägigen Informationsreise das Museum „Mémorial de la Shoah“ in Paris besucht und dort Einblicke in die Erinnerungskultur und die Ansätze zur Vermittlung der Shoah erhalten. Die Gedenkstätte ist das nach eigenen Angaben größte europäische Zentrum für Forschung, Information und Aufklärung über den Völkermord an den Juden während des Zweiten Weltkriegs. 

Weitere Stationen der Reise waren die Kathedrale Notre-Dame, wo sich die Präsidiumsmitglieder über den Wiederaufbau mit internationaler Hilfe und die besonderen Herausforderungen der Sanierung historischer Gebäude vor dem Hintergrund der Arbeiten am Stadtschloss informierten, sowie der Start-up-Campus „Station F“.

Langjährige Verbindung mit flächenmäßig größter Region Frankreichs

Hessen ist seit 1995 mit der Region Aquitaine im Südwesten Frankreichs verschwistert. 2016 wurde die Partnerschaft auf die neu entstandene Region Nouvelle-Aquitaine ausgeweitet. Im Regionalrat von Nouvelle-Aquitaine tauschte sich das Landtagspräsidium mit Isabelle Boudineau, delegierte Regionalrätin für Europa und europäische Partnerschaften, und dem für Bildung und Jugend zuständigen Vizepräsidenten Jean-Louis Nembrini aus.