Junge Kunst am altehrwürdigen Denkmal
Parlamentspräsidentin Wallmann lobt Schüler-Kunstprojekt vor dem Landtag
Die Umgestaltung des Schlossplatzes ist in vollem Gange. Zwischen Baggern und Geröll blickt „Wilhelm der Schweiger“ ungerührt auf das Baustellengeschehen, denn das Denkmal wurde zum Schutz mit Holzplatten eingehaust. Die Fläche ringsum wird nun zur öffentlichen Kunstausstellung.
31 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren haben sich am Kunstprojekt beteiligt und insgesamt acht Holztafeln abstrakt gestaltet. Inspiration fanden die Jugendlichen des Kunst-Leistungskurses des Gymnasiums Michelstadt und die Schülerinnen und Schüler der IGS Alexej von Jawlenski Schule Wiesbaden im Museum Reinhard Ernst. Dort wurden die jungen Künstlerinnen und Künstler in die Grundlagen der abstrakten Malerei eingeführt. Ab sofort sind ihre Werke für die Passanten auf dem Schlossplatz sichtbar und laden als kleine Freiluftausstellung kurz zum Verweilen ein.
Landtagspräsidentin Astrid Wallmann blickt von ihrem Büro im Landtag direkt auf die Kunstwerke und war dabei, als die Schülerinnen und Schüler ihre Werke enthüllten. Sie lobte die neue Nutzung des Denkmal-Schutzes: „Aus meiner Sicht werden die Baustellenflächen damit optimal genutzt. So entsteht hier vorübergehend ein Ausstellungsort für Kunst im öffentlichen Raum, an der alle teilhaben können. Es ist besonders schön, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, diese zentralen Flächen in unserer Stadt zu bespielen und ihre Ideen und Kreativität einem breiten Publikum zu präsentieren.“
Initiiert wurde das Projekt von der Stadt Wiesbaden und der Firma Gramenz Garten und Landschaftsbau, die die Umgestaltung des Schlossplatzes durchführt.