Landtagspräsidentin auf dem Hessentag
Astrid Wallmann dankt allen, die Zivilgesellschaft mitgestalten
Ob am Rednerpult, im Einsatzwagen oder in der Kaserne: Das Engagement für Hessen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land ist so vielfältig, wie die Menschen, die hier leben. Auf dem Hessentag in Fulda hat Landtagspräsidentin Astrid Wallmann einige von ihnen persönlich getroffen.
Austausch zwischen den politischen Ebenen
Margarete Hartmann blickt auf nahezu 50 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik zurück und ist Hessens am längsten amtierende Stadtverordnetenvorsteherin. Seit 2006 hat sie dieses Amt in Fulda inne und folgte als erste Frau auf zwölf Vorgänger. Parlamentspräsidentin Astrid Wallmann traf die erste Bürgerin Fuldas im Fürstensaal des Stadtschlosses. Im persönlichen Gespräch ging es unter anderem um aktuelle Herausforderungen der Kommunalpolitik sowie um persönliche Erfahrungswerte im Vorsitz eines Parlamentes. Die Landtagspräsidentin dankte der Stadtverordnetenvorsteherin für ihr außerordentliches Engagement im demokratischen Miteinander: „Ein solches Amt über so viele Jahre gewissenhaft und mit viel Herzblut zu erfüllen, ist keine Selbstverständlichkeit und geht immer auch mit persönlichem Verzicht einher. Dafür möchte ich Margarete Hartmann, stellvertretend für alle, die sich in ähnlicher Weise für die Demokratie in Hessen einsetzen, ein großes Dankeschön aussprechen.“
Gelebtes Miteinander: die Blaulichtfamilie
Hessen wird nicht nur in Sitzungssälen gestaltet, sondern insbesondere im alltäglichen Leben. Dazu gehört auch schnelle Hilfe in der Not. „Ob Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst – sie alle sind zur Stelle, wenn Menschen in Schwierigkeiten geraten. Helfen, wenn es darauf ankommt – das ist gelebter Zusammenhalt. Dieser ist auch innerhalb der Blaulichtfamilie deutlich zu spüren. Ein lebendiges Miteinander, oft auf ehrenamtlicher Basis, ist hier gelebte Realität“, sagte Astrid Wallmann.
Das konnte die Landtagspräsidentin auch bei ihrem Besuch der Blaulichtmeile auf dem Hessentag deutlich spüren. Nahe des Feuerwehrmuseums informierte sie sich über Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Frankfurt, die Nachwuchsarbeit der Freiweilligen Feuerwehr Fulda, die Einsatzgebiete des Zolls sowie des Technischen Hilfswerks. Am Stand der Polizei tauschte sie sich mit den Polizeiführern des Hessentages aus und kam mit Ehrenamtlichen beim Roten Kreuz und den Maltesern ins Gespräch.
Während Sanitäter, Feuerwehrleute und Polizeibeamte immer häufiger auch selbst im Dienst angegriffen oder in ihrer Arbeit für andere behindert werden, ist es Astrid Wallmann ein ganz besonderes Anliegen, den Hessinnen und Hessen, die sich in diesen Bereichen engagieren, zu danken: „Egal ob hauptberuflich oder ehrenamtlich, der Einsatz in Hessens Feuerwehren, Rettungsdiensten und der Polizei ist entscheidend für die Funktionsfähigkeit unseres Landes. All jenen, die sich den Risiken zum Trotz für das Wohl anderer einsetzen, möchte ich meinen ganz besonderen Dank und meine persönliche Wertschätzung aussprechen.“
Im Einsatz für das Land und die Menschen
Bei der Bundeswehr wurde Astrid Wallmann von Brigadegeneral Holger Radmann über das Ausstellungsgelände geführt und bekam unter anderem Einblicke in das Jägerbataillon 1, die Division Schnelle Kräfte und das Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar. Dabei lernte die Landtagspräsidentin auch das Kreisverbindungskommando Fulda kennen. „In Zeiten wie diesen wissen wir Einsatzbereitschaft und Fähigkeiten der Bundeswehr ganz neu zu schätzen. Die Veränderungen in der internationalen Staatenordnung der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie essentiell wichtig die Fähigkeit zur Verteidigung des Friedens im Verbund mit unseren Partnern ist. Ich danke allen Mitgliedern der Bundeswehr für ihren mutigen Einsatz für unsere Freiheit. Ihnen allen gebührt unser größter Respekt“, so Astrid Wallmann.