Corona-Untersuchungsausschuss erhält mehr als 370 Aktenordner

In seiner siebten Sitzung hat der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur „Aufklärung und Beurteilung der Landespolitik in Bezug auf den Corona-Virus SARS-CoV-2 und die durch dieses Virus verursachte Erkrankung COVID-19“ – kurz UNA 21/1 (Corona) – weitere Beweisanträge von allen fünf Fraktionen beschlossen.

Die hessischen Ministerien haben dem Corona-Untersuchungsausschuss bislang neben digitalen Schriftstücken mehr als 370 Aktenordner mit weiteren Informationen zur Verfügung gestellt. Personenbezogene private Daten darin wurden durch die Landtagsverwaltung geschwärzt, teilte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Yanki Pürsün (Freie Demokraten) mit. Einzelne Ministerien haben die Lieferung weiterer Dokumente angekündigt. 

Nach der Sommerpause sollen erste Zeuginnen und Zeugen gehört werden. Zudem werden die Fraktionen jeweils zwei Sachverständige für die Befragung benennen. Die Befragungen beginnen im September 2026.